Der Lengenweiler See

Am Rande des Zweitgrößten Moors (2600 Hektar, davon 160 Hektar Hochmoor) Südwestdeutschlands, dem Pfrunger-Burgweiler Ried in Oberschwaben liegt der Lengenweiler See. Dieses Toteisloch, war bereits vor 16.000 Jahren auf der inneren Jungendmoräne (nahe Wilhelmsdorf) angesiedelt. Jedoch war dieses nie ein Teil des heute restlos vermoorten Pfrunger Ursees. Dieses einzige heute noch natürliche Stillgewässer im Pfrunger Ried ist der 5,5 ha große und bis zu 5m tiefe Lengenweiler See. Dieser ist umgeben von einem breitem Schilfgürtel, Rohrkolben, Weidengebüschen und teilweise brachliegenden Feuchtwiesen. Der Uferbereich um den See ist Landschaftsschutzgebiet hier wurden spezielle Angelstellen sind ausgewiesen. Wir achten auf die Einhaltung der gegebenen Vorschriften.

1998 wurde der See aufgrund zunehmender Verschlechterung der Wassergüte, Verlandung ins Seenrenaturierungsprogramm des Regionalverbands-Bodensee-Oberschwaben in Koordination mit dem Regierungspräsidium Tübingen aufgenommen. Insbesondere zwei im See lebende bedrohte Fischarten (Bitterling u. Moderlieschen) halfen dem See in das Programm.

In diesem über mehrere Jahre angelegten Projekt wurden umliegende Wiesen brach gelegt. Zwei Bacheinläufe wurden mit Sandfangbecken versehen um weiterer Verlandung vorzubeugen. Bestandsaufnahme und Untersuchungen des Fischbesatzes mit anschießenden Hegemaßnahmen wurden durch das Seenforschungsinstitut Langenargen durchgeführt. Tatkräftige Unterstützung erhielten sie durch die Vereinsmitglieder. Hege.-(jährliches Entnehmen von Kleinfischen) und Pflegemaßnahmen wie Rückschnitt der wuchernden Weiden und jährliches mähen des Schilfgürtels führten unter anderem zu einer deutlichen Verbesserung der Gewässergüte.

Wünschen Sie über das Projekt Seenrenaturierungsprogramm weitere Informationen so können Sie über den Link: www.proregio-oberschwaben.de sich weitere Informationen einholen.

Beheimatete Fischarten:

Aal, Barsch, Bitterling, Brachse, Hecht, Karpfen, Moderlieschen, Rotfeder, Rotauge, Schleie, Wels

Die Rotach

Der Fischereiverein hat die Rotach auf einer Länge von 7,9 Km inkl. seiner Nebenzuflüsse gepachtet. Die Rotach hat ihren Ursprung im Prungener Ried bei Wilhelmsdorf und entwässert das Ried. Sie ist ein Zufluss des Bodensees, wo sie östlich von Friedrichshafen im Eriskircher Ried mündet. Ihr Einzugsgebiet beträgt ungefähr 130 km².

Lebewesen:

Bachforelle, Seeforelle, Mühlkoppe, Steinkrebs

Angelbestimmungen:

Die Angelbestimmungen sind den Angelkarten zu entnehmen. Mindestmaß und Schonzeiten orientieren sich an den Bestimmungen der Landesfischereiordnung. Die Angelsaison beginnt für Tageskartenfischer am 01. Mai und endet am 31.Oktober eines Jahres.

 

 

Erwerb von Angelkarten nur für den Lengenweilersee:

Angelkarten erhalten Sie unter Vorlage eines gültigen Jahresfischereischeines beim Vorstand Rainer Abt, in Zußdorf, Austrasse 23/1 nach telefonischer Anmeldung unter Handy 0178-854 4990